CH- History Bern

Künstlerbiographie Frankie Freez'

- old school Electric- Boogie-, Breakdance Pionier und Förderer -

Der Stadt Berner Frankie Freez’ (Frank Weinberg), geboren 1966, zählt zu den schweizerischen Electric- Boogie[1] Pionieren der frühen 80er Jahre. Mit fünfzehn, sechzehn Jahren kam er über Filme (Wild Style, Beatstreet, ...) mit der Hip Hop Bewegung aus den USA in Kontakt. Nach einigem „Herumprobieren“ in den Disziplinen, Graffiti, Beatboxing, Rapping und Electro- Boogie entschied er sich für hauptsächlich für Letzteres und übte daneben auch Breakdance. Bereits seit früher Jugend betrieb er Kampfsport, entwickelte hierdurch ein gutes Körpergefühl und setzte Techniken der Körperbeherrschung im Electric- Boogie ein. Von zu Hause aus erhielt er über seinen muszierenden Vater, der Gitarrenrock zu den Beatles Zeiten spielte, das für diesen Tanzstil benötigte Musik- und Rhythmusgefühl.[2]

Zitat Frankie Freez’: „... selbst aktiv sein, raus gehen und zeigen was man konnte“, war sein Motto. Mit Guy Lafranchi studierte er erste Electro- moves in der ehemaligen Disco Tanzdiele im Berner Mattenquartier ein. Kurze Zeit später folgten erste Shows, in denen er mit bis zu acht Tänzern auf der Bühne stand. Mit einer auf vier reduzierten Crew – Carlo Zwahlen, Beat Eggimann, Guy Lafranchi, Frankie Freez’ – zeigten die Jungs ihr künstlerisches Programm in der Inneren Enge oder waren als Vorgruppe für die Rapgruppen Whodini im Bierhübeli und den Fat Boys im Babalu [3] (Gurtengasse 3 in Bern) engagiert.[4] Nebst privatem Training (Abb. 1) unterrichtete er von 1985- 1989 die Kurse Electric- boogie und Breakdance und an der von Dora Stalder geführten Tanzschule Rägeboge in Bern (Abb.2) [5]. Stalder war es auch die Frankie Freez’ an Schweizer- und Weltmeisterschaften führte. Den ersten Schweizer Meistertitel holte er sich 1984 in Lausanne - DJ Bobo nahm an diesen Wettbewerben ebenfalls teil. Hierauf folgte der vierte Rang an der Weltmeisterschaft in Italien. Die riesige Eröffnungsfeier wurde im italienischen Fernsehen auf RAI übertragen und zeigte den Einmarsch an Fahnenträgern aus über 24 Nationen. An dieser WM traf Frankie Freez’ auf Duane Fowler aus New York. Gemäss seinen eigenen Aussagen war Fowler damals der beste Electric- Boogie Tänzer überhaupt. Von ihm erlernte er das Pop- locking (Body- Popping), die seine Spezialität wurde. 1987 ging er als Sieger an den Europameisterschaften in Grenoble hervor (Abb.3) [6]. Einen Moment lang war er zweitbester der Weltrangliste. Mit dieser Erfahrung in Kombination der Treffen mit den Whodinis und respekteinflössenden Afro- Amerikanern aus Manhattan setzte sich Frankie Freez’ mit Pop- locking an Clashes (Kampfbattles) durch. So tanzte er gegen Konkurrenten an legendären Parties in Zürich, Luzern, Neuenburg Genf, der Coupole in Biel (Abb.7), CH-Fresh’s (Abb.8) und weiteren Hip Hop Anlässen. Über regelmässiges Treffen an den Clashes blieb er mit anderen Tänzern unter anderen Glen Robinson oder Crazy Force aus Thun in Kontakt. In Genf traf er auf Carlos Leal von der Rap Gruppe Sens Unik, der das Kampfbattle damals noch nicht kannte.[7]   Frankie Freez’ gewann stilistisch eine Schweizermeisterschaft nach der anderen ohne sich auf Lorbeeren ausruhen zu wollen. Immer wieder eignete er sich neue stilistische Elemente aus Filmen an. Für den Film „Breakin“ veranstaltete er auf der Strasse eigens eine Werbekampagne. 1988 holten er und Glen Robinson mit ihrem Auftritt „Singing in the rain“[8] – in Gefängniskostümen – den Sieg in der Sparte „Danceshow“ im Kursaal in Bern (heute Hotel Allegro). Frankie Freez’ gewann zudem als Einzelkünstler den Electric- Boogie Wettbewerb an derselben Veranstaltung. Seine in dieser Phase gegründete Crew die „Renegades of Funk“ (Abb.4) bestand aus den Tänzern Glen Robinson, Sarrudin Mustafa und Chris Kingfisher [9]. Nachdem er sich von den offiziellen Wettbewerben zurückgezogen hatte, war er als Breakdance- Förderer unterwegs. Beispielsweise an den Schweizermeisterschaften im Breakdance von 1991 [10] auf dem Gurten in Bern, die in einem zusammengefassten Bericht im Schweizer Fernsehen am 23. Juni 1991 in den Abendnachrichten gesendet wurde.  Der Berner Pionier- Breakdancer Zed (siehe Biographie unten) ging als Gewinner hervor. Monty und Crazy nahmen unter vielen anderen ebenfalls teil. DJ Keys aus Thun legte die dazu passenden Beats auf  [11].

Musikalisch und tänzerisch beeinflusst wurde das interdisziplinäre Multitalent durch Grand Master Flash, Melle Mel, Afrika Bambaataa, Kurtis Blow, Kraftwerk (Tour de France, Roboter), Herbie Hancock (Rock it), Funkadelic, George Clinton, D- Train, Malcom Mac Laren, James Brown und weiteren. Bei einem USA Aufenthalt in Monterrey (CA) erlebte er James Brown live an einem Konzert. Von 1990- 1995 betrieb Frankie Freez’ die „Aare- Bar“ in Bern (heute Taxibar) und veranstaltete daneben Konzerte und Events, zum Beispiel im Kornhaus Keller Bern, im Gangloff Busdepot oder auf dem Gurten. Teilweise gastierten Künstler bei ihm auch zu Hause, wie etwa Kurtis Blow. Zwischen 1996-97 hielt er sich in Santa Barbara (USA) auf und produzierte Musik für Gospelchor- und R’n B Sängerinnen ohne einen Majorlabelvertrag abgeschlossen zu haben.[12]   

Die pure Leidenschaft Electric- Boogie über Shows [13] (Abb.5) bekannt zu machen, das Know- How weiter zu geben und Geld damit zu verdienen, war seine Motivation. Heute tanzt Frankie Freez’ am besten in Turnschuhen mit steinharter Sohle spontan an Privat Veranstaltungen für Freunde ohne Buchung. Er unterhält eine eigene Kampfsportschule in Jeet Kune Do (Bruce Lee Style) und kreiert Werbe- Konzepte (Videopromotionen) mit passender Musikbegleitung für Kunden und deren Zielgruppen.[14] Aus der aktiven Hip Hop Zeit nahm Frankie Freez’ die Interdisziplinarität, die Offenheit, die Akzeptanz und das Vertrauen in neue Horizonte auf den Lebensweg mit. Die Hip Hop Bewegung ist für Frankie Freez’ eine neuere Art von Soul, die als eine Generationsgeschichte geboren wurde, vergleichsweise wie Jazz oder Rock’n Roll. Sie wurzelt in der Soul- Kultur, u.a. in derjenigen von James Brown, dies in neufusionierter Form. Zitat Frankie Freez’: „Kultur kann man sowieso nicht in einem Wort umschreiben.“ Für ihn besteht die ursprüngliche Hip Hop Bewegung immer noch, nur tritt sie nicht mehr an die Oberfläche. Radiostationen wie RaBe oder Kanal- K waren früher unabhängiger, heute sind Popkulturen und Medienlandschaften zu sehr vermarktet. Uhrzeit und Sendung sollte man genau kennen, um an das Ursprüngliche zu gelangen.[15]

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[1] Electric- Boogie wird im Bundartikel von 1987 als roboterhafte Bewegungen zu synthetischen abgehackt- rhythmischen Klängen beschrieben, siehe Abb. 3- Bund 1987. Electric- Boogie ist eine tänzerische Disziplin der amerikanischen Hip Hop Bewegung der 80er Jahre. Die Tänzerinnen und Tänzer verschmelzen überwiegend stehend oder gehend ruckartig isolierte Bewegungsabläufe in fliessenden Übergängen mit individuellem künstlerischem Ausdruck und eigener Stilistik zu rhythmischen Funk- oder Hip Hop Break Beats (4/4 Takt), Definition C. Montandon, 2016. [2] siehe Interview Frankie Freez’ 2016, Translation. [3] siehe Frankie Freez’ Babalu 1989. [4] siehe Interview Frankie Freez’ 2016, Translation. [5] ebd. und siehe Berner Agenda der Berner Zeitung 1991-1. [6] siehe Bund 1987 und Interview Frankie Freez’ 2016, Translation. [7] siehe Interview Frankie Freez’ 2016, Translation. [8] siehe Frankie Freez’ Kursaal 1988. [9] siehe Interview Frankie Freez’ 2016, Translation. [10] siehe SF 1991. [11] ebd. und Bund 1987. [12] siehe Interview Frankie Freez’ 2016, Translation. [13] siehe Frankie Freez’ MOWO 1987 und Frankie Freez’ Guayas 1998. [14] siehe Interview Frankie Freez’ 2016, Translation. [15] ebd..   

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Künstlerbiographie Zed

- old school Breakdance- Pionier -

Zed, Bernt Götz (geboren 29.09.1970) gehört zu den Pionier Breakdancern der Stadt Bern. 1983 kam er über eine TV- Show mit der Hip Hop Bewegung in Berührung, übte Electric- Boogie, Breakdance und Graffiti bis sich sein Herz ganz von alleine für Breakdance entschied. Mit Jungs aus seinem Dorf performte er zusammen in der Stadt Bern und traf hier auf andere lokale BBoys (Breakdance- Boys) wie zum Beispiel Def Ice[1]. Beeinflusst von überwiegend amerikanischen Filmen (Wild Style, Beat Street, Breakin’, Style Wars, Elektro Rock (UK), ...) orientierte sich Zed auch an VHS- Videos nationaler und internationaler Crews. Dazu gehörte Anschauungsmaterial von den Rock Steady Crew aus New York, den Dynamic Rockers, den New York City Breakers und Tänzern aus den UK. An europäischen Battles (Breakdance- Events) traf er auf die deutschen Battle Squad und den TBD (Tod durch Breakdance), auf die Enemy Squad aus Ungarn, auf die Actuel Force aus Frankreich oder auf die Second to none aus Grossbritannien – seine persönliche Lieblinge. Die beiden Italiener Maurizio und Emilio inspirierten ihn genauso, wie die vielen weiteren Tänzer, die ihm begegneten. Daneben waren natürlich auch seit Beginn von Zeds Breakdance Karriere die in den Medien bereits präsenten Renegades of Funk (Abb.2) aus Bern mit Frankie Freez’, Glen, Sarudin und Chris lokale tänzerische Vorbilder. Man traf sich in anderen Städten (Abb.6, Zed links), tauschte sich aus oder machte an den vielen Jams (Hip Hop Partys), wie in der Coupole in Biel (Abb.7) oder am Battle of the Year mit. Er war an vielen Gründungsprozessen von Breakdance- und Writercrews beteiligt, wie etwa den ersten Bern City Rockers (1983-86) und der 3053 [2]). Zed war zudem aktives Mitglied bei den Jazzy Rockers in Biel, bei den Second to none von 1990- 1992 in Grossbritannien und stiess Mitte der 90er Jahre zu den von Def Ice gegründete Spartanic Rockers in Bern. 1991 gewann Zed die Schweizermeisterschaft im Breakdance auf dem Gurten. Die lokale Presse warb im Vorfeld umfangreich über den Event (Abb.9) [3]

Musikalisch wurde Zed von den Beasty Boys, den Run DMC, MC Shan, Grandmaster Flash, Kurtis Blow beeinflusst und kaufte daneben Electro- Vinyl Platten aus Grossbritannien. Heute ist der Stadt Berner Pionierbreakdancer ab und zu Judge an BBoy- Contests (Richter an Breakdance- Wettbewerben) oder gibt Interviews, so wie dasjenige fürs Hip Hop Museum Schweiz. Aus Liebe zum Breakdance, tanzt er rund alle zwei Jahre immer noch. Mit Second to none steht der halbe Engländer in Kontakt und fährt mit seinem Motorrad ab und zu nach Bournemouth zu seinen alten Kumpels, die er seit 1990 kennt.[4]

Für Zed besteht die ursprüngliche Hip Hop Bewegung nur in New York ende 70er anfangs der 80er Jahre, danach begann die grosse Kommerzialisierung. Auf Grund der sich dermassen veränderten Umstände, scheint ihm ein direkter Vergleich zur heutigen Hip Hop Bewegung schwierig. Zitat Zed:“ ... , dass ein direkter Vergleich ein Buch füllen würde" und beschreibt den Kern der Hip Hop Bewegung wie folgt, Zitat Zed:

"Hip-Hop bringt nach wie vor junge und ältere Leute unterschiedlichster Herkunftund Religion zusammen. Die heutzutage stets friedlichen Events sollten eine Inspiration für alle Politiker der Welt sein; es existieren sehr einfache Möglichkeiten Grenzen zu überwinden und gemeinsam etwas Kreatives zu gestalten bzw. zu erleben. Das “Geheimnis“ dabei ist es, die Gemeinsamkeiten in unserem Gegenüber zu erkennen (in diesem Fall die Liebe zu Hip-Hop) und von deren Unterschieden (da gibt’s unendlich viele) respektvoll zu lernen. Hip-Hop ist somit durch und durch etwas Positives!“.[5]

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[1] siehe Spartanic 1 2016. [2] siehe Interview Zed 2016. [3] siehe Spartanic 1 2016, Spartanic 2 2016, SF 1991 und Berner Zeitung und der Berner Agenda 1991-2 . [4] siehe Interview Zed 2016. [5] ebd..

 

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Künstlerbiographie Carrie

      a.k.a. MC Carree, Cary, MC Carrie, Carree, Carrie Montandon

– first female Rap Artist in the City of Bern and Biel/Bienne est 1988 –

youngest female Swiss MC among Luana and Debbie Dee 

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“Made” in Paris, born in Fribourg Switzerland (1972) growing up with a rich cultural heritage. My adoptive father shared his passion for music as a non-professional musician (six instruments/voice) in the city of Berne with me, thought me how to play instruments and supported my rap career.

Only two month before my twelfth birthday I got in touch with the Hip Hop culture. Theaters all over Switzerland showed the movie  “Flashdance”, unfortunately only kids above 12 years were aloud to enter the movie show. Somehow this motion- picture was magic to me and I started to collect every possible information mainly out of the BRAVO-Magazine. Specially photos of dancers wearing white sneakers, gloves and red jogging suites (Rock Steady Crew) attracted my attention. 

After having moved again we landed finally in Worblaufen; a suburb of Berne City, my adoptive father grew up in the City of Berne- Burgerenziel. Quickly I got new friends who hanged out with "homeboys" of the city of Berne and Biel/Bienne asking me if I wanted to be an active member of the hip hop movement explaining to me what is all was about. I supposed to pick out one or more of the hip hop arts in music, dance, word or image (DJing, Beatboxing, breakdance, electric boogie, Rap, Graffiti), learned it by my self and developing my own style. Because of that culture combined all of my so far cultivated art activities like, singing (age 3), playing music (age 5) drawing (age 2) and sports (age 5), it was obvious to join the hip hop culture continuing my passion for arts in a new fresh way. After having tried out Breakdance, wich was too hard for my  body, I started to draw graffities mainly into a black book, because after some experiences on the wall I knew exactly if I got cut my whole live would be over. As a victim of compulsory of social measures and placement I would have lost my adoptiv- family and no one would ever had excused this youth- sin, beside I had no money to pay the fees. Thus my musical imprint and my heart guided me to pic up the microphone and I begun to write down lyrics from rap song from US Rappers (Grandmasterflash "rapper's delight", Eric B & Rakim "paid in full", Run DMC "it's like that", …) played on radio- hip hop shows on DRS3 (Dani König) or Couleur3 (Mister Mike). I recorded the songs on a tape, wrote down the lyrics and learned them by heart. Quickly I was considered as the youngest female rap artist in Switzerland among Luana from Basel and Debbie Dee from Zürich and got put on stage. MC Slide, the first male rapper in Berne City had already abandoned his rap activity in 1988, when I just started to discover my new passion. 

The hip hop- culture was a free spirit creative colour- and powerful street-art youth movement, who was against violence, ethnical-, sexual-, or religious discrimination and above it was a counterculture to neonazi- right- wing radical youth groups like skinheads and hooligans. All active members of the hip hop culture fought for the globalisation of that culture with its values being convinced that this movement will never die. At least that was the idea of the true and old school. But after heavy drugs and crime have destroyed the positiv spirit of that culture, the new school did what they heard in new gangster- rap commercial songs and movies about gangfights. 

Fans and  friends (Pesche Metzler, Vogi (RIP))  supported my talent and organized little shows (Bümplizerchilbi, Lyssbachmärit, ....) with improvised DJ’s in Berne and surroundings. A women rapping on stage was completely new. Soon I understood that I would not have access into the local music scene because of sexism. The upper class people were asking me with a silly smile on their faces if rap was something to eat, because rap was really not known at this time, besides the local musicians made silly jokes in general about women. So my homies took me to Biel/Bienne where I joined the classic Rap group Cut da Rock (CDR) with two male MC’s and a DJ (Jazzy, Yancoo, Dj Shook and Yuyu). Over two years I practiced with them and went in the first time to New York City (1990) to improve my english skills and to visit DJ Lazy K, who just had moved from Berne into the black neighbourhood of South- Orange New Jersey (close to NYC). From this very first trip I brought two tapes of female rappers back home, which will have a strong impact on my future rap style (Shazzy and Yoyo). With a little help of Lazy- K I started to write my own lyrics and performed in the streets of South Orange New Jersey and Manhattan NYC. My new rhyme, which turned out to become short after my first sarcastic anti- heroin drug song “my sugar”, got very good feedback in the streets of NYC. Back home I became quickly successful with some underground shows, i.e. at the Coupole Biel/Bienne. In 1991 Salmonella Q (SQ) from Biel/Bienne asked me to join their live- funky band. In the beginning I just wanted to be a feature but after a while I had agreed becoming a steady member. Our style had developed from funk, ska, blues to p-funk, punk, rock, psychadelic non conform live sounds, to computermusic, with neo-pop elements from the 50ies and raw hip hop beats, mixed with house....or similar. More than ten years we gave concerts nationwide inviting guest musicians and bands like Sebastian Piekarek from Defunkt, Hans Koch, Daniel Erismann, Lucien Dubuis, Silber Ingold, Edgar Laubscher, Ursula Grossenbacher, Simon Gerber (3rd bassist & singer of SalmonellaQ .... played lately with Sophie Hunger), Guitol & the swing maschine, Indians in the snow, Human Spirit (F), Malfunction, Lovebugs,, Noï, Krokus, difficult to cure…) and played in clubs such as in the Atlantis (Basel), Palais X-tra (Zurich), Kiff (Aarau), Dolce Vita (Neuchâtel), Case à Chocs (Neuchâtel), Gaskessel (Bern), Coupole/Chessu Biel/Bienne, Café Mokka (Thun), Chandolin - Snowboard contest (VS), Horizont- festival Lausanne, Barbaries and Podring festivals in Biel and many more. > see song- selection and press on www.carrie3014.ch 

Salmonella Q gave me the perfect opportunity to progress myself further as female rap artist. My duty as a rapper was to develop a style where I was able to “surf” over different beats, music- and media types, cause I wanted „rap“ to be integrated into the swiss average music scene, which was the mission of being an active part of the hip hop culture. Even with over 150 concerts nationwide, tape-, CD- productions, live TV-, Radio- shows and good press reviews, plus being put on the play list of DRS3, Couleur3 and a video production by Karim Patwa played on VIVA, MTV and at different film festivals – i.e. Locarno, I never forgot my roots. As a conscious and non- commercial rap artist with philosophic- moral messages in partial satiric role-plays I always focused on my single artist’s live too, at least as much it was possible for that time. Some productions and competitions in Biel/Bienne, Neuchâtel, Bern and Holland were the results out of it. Aside, I did some freestyle’s – i.e. with Naughty by nature , Africa Bambaataa and took sing-classes from Hanna Hänni in Biel/Bienne to improve my breathing- technique. 

In the year 2003 Salmonella Q split apart. Back in Berne I tried out some other bands, but I never met musicians who really wanted to get serious with a female rap artist. Besides new school- white sucker wanna be gangster- rappers from very rich local corrupt families in Berne started to play a new commercial  pop-rap business in town. They spoke to some beats and called it rap without any style or skills. Soon they landed commercial hits on diverse swiss radio stations with messages like "how to educate women". I neither wanted to identify myself on an intellectual level with them, nor with their social background, laking- styles and knowledge of the real roots culture of the hip hop philosophy. They showed no respect for the values of the old school hip hop movement (no ethnical- or religious discrimination, no sexism, no violence, ...) and thus instead of supporting female rap acts they mobbed them at jams and freestyles. That's why I decided a try as solo artist with my first solo- CD- thing called “Carrie’s delay. Deep, strong, clear” (2001), produced by Beni Mühlethaler from Berne – B-note entertainment, who mastered the  album of Prince in 2014  and worked with Müslüm together. "Carrie's delay" got four songs on it. The songs “Matrix” (engl.) and “Cafar”(f) won both the gold medal in the category R&B/Rap/Soul out of 1500 competitors at The Song Expo. The Benelux international song & culture festival" in Holland in 2001. The project was powered by Migroskulturprozent, "Kultur Stadt Bern" and the „SEVA" (Fonds de loterie de canton de Berne). Even though this international success, the local average music scene in Berne still refused to work with me as a female rap act (2001). Plus the local and still men dominated culture of bands in Berne was, that they didn't go on stage. Others have become successful and were cultivating their male-egos. As just mentioned above the hip hop scene itself had turned into a white boy sucker- club with descendants of rich families sitting in the parliament distributing money in favour of their untalented sons trying to rap - in other countries you would call that corruption. The same families decided who is aloud to get kids and who is not, a new education program on the social welfare program no one has asked for. The old school hip hop culture itself has completely disappeared after the it's breakdown due to heroin around 1992- 1996 and the hereinafter vacuum of the culture that has lost a lot of members. At the end of the 90ies spoiled white sons with money were the new inventors of a pop-rap scene without hip hop- old school roots and values - see above. They got famous in Berne, but they are not accepted by the old school of Berne and Biel at all. Later on the church got in charge of the hip hop- culture collecting the souls of  youngsters converting them into good christians -  which has nothing to do with the real root of the hip hop- culture itself, namely living peacefully a multi- cultural society respecting every kind of religion, transforming negativ experienced energies into positive ones through arts. 

After an artistic breakdown due to some ethnical health problems and dealing with a Master-degree in Art History and Museology at the University of Berne I had little time for music. Short after, I made again silly experiences with sexists bands and musicians in Berne. Thus I started to compose my own songs, i.e. for the song "Ahlan". But, also the music scene had changed in between. The new digitalised musicplatform indeed promised in the beginning more freedom from big labels, but in the mean time it has become a commercial- marketing place. Trap was coming up, male rappers made 50 millions a year, the social media got hyped with strategies of algorithms and it's new secrets to success. So I focussed on other projects. i.e. founding the "Hip Hop Museum Switzerland" online (www.hiphopmuseumschweiz.ch) in 2015, creating a digital art installation “Laundry service”, playing a dying zombie in a music video (www.thejackets.ch; “Keep yourself alive”), dancing in an other music video, exposing paintings in oil, gaving a rap- workshop, writing articles for an urban art project, investing my knowledge and time for victims of compulsory measures and placements, doing interviews in different local radio broadcast- shows (i.e. RABE), dropping some freestyles with young fresh rappers at cyphers, and spitting on house music before the "corona- sabbatical" stroke down culture with real art energy. 

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QUELLENVERZEICHNIS   


Bibliographie:

Interview Frankie Freez’ 2016 „Interview, Frankie Freez’ mit Caroline Montandon“, 04.01.2016, coll. HHMS.

Interview Zed 2016, "Interview, Zed mit Caroline Montandon", 10.01.2016, coll. HHMS.    

Berner Agenda der Berner Zeitung 1991 -1, "Breakdance. Akrobatik, Tempo, Rhythmus": in Berner Agenda, 20.06.1991, S. 18-21., coll. Frankie Freez’.   

Berner Zeitung und Berner Agenda 1991- 2, Titelseite Berner Zeitung und "Breakdance. Akrobatik, Tempo, Rhythmus": in Berner Agenda, 20.06.1991, S. 1 und 18-21, Nationalbibliothek Bern, FR 2906, Film Nr. 416, 2016, coll. HHMS.      

Bund 1987, „Europameister im Electric- Boogie- Frank Weinberg verrenkt sich als Roboter Frankie Freez’“, Bund, 138. Jahrgang, Nr. 77, 02.04.1987, coll. Frankie Freez’.   


Internet:

Breakdance History Bern, http://www.spartanic.ch

Spartanic 1 2016http://www.spartanic.ch/about-the-crew/history/

Spartanic 2 2016,  http://www.spartanic.ch/about-the-crew/members/

second to none: https://www.youtube.com/watch?v=MGg8A0j0vTQ

victime of compulsory and social measures (Verdingkinder, Bundesamt für Justiz) https://www.bj.admin.ch/bj/en/home/gesellschaft/fszm.html

Bravo Magazine: https://www.bravo.de/bravo-titelbilder-1983-31815.html

Debbie Dee & Luana: https://www.youtube.com/watch?v=46HT9ep-gco 

Simon Gerber: https://www.simongerber.ch/

DJ Lazy K: https://thesource.com/2015/08/03/interview-mixtape-queen-dj-lazy-k-talks-working-with-jay-z-cooking-up-dope-mix-and-max-b/

Shazzy: https://www.discogs.com/de/Shazzy-Attitude-A-Hip-Hop-Rapsody/release/2102838

Yoyo: https://www.discogs.com/de/Yo-Yo-Make-Way-For-The-Motherlode/release/584911

Edgar Laubscher: https://www.hamidkhadiri.ch/projects/le-pas-du-chat/

Lucien Dubuis: http://luciendubuis.ch/

Ursula Grossenbacher: https://lokal-int.ch/20072/

Human Spirit: https://www.discogs.com/artist/463237-Human-Spirit

Videos:

Frankie Freez’ MOWO 1987, „Frankie Freez’ at MOWO, Bern, 1987“, coll. Frankie Freez'.http://www.topcam.ch/downloads/HipHopMuseum/Show_MOWO%20Bern-Frankie%20Freez'-1987.mp4, https://youtu.be/-r5RQqn8o1g

Frankie Freez’ Kursaal 1988, „Frankie Freez’ and Glen Robinson, „singing in the rain“, Kursaal, Bern, 1988, coll. Frankie Freez'. http://www.topcam.ch/downloads/HipHopMuseum/SingingInTheRain-Kursaal%20Bern-Frankie%20Freez'&Glen%20Robinson-1988.mp4, https://youtu.be/3fY0Tqp473w

Frankie Freez’ Babalu 1989, „Frankie Freez’ and Glen Robinson, Babalu, Bern, 1989, coll. Frankie Freez'. http://www.topcam.ch/downloads/HipHopMuseum/Babalu-1989-Frankie%20Freez'&Glen%20Robinson.mp4, https://youtu.be/8n9Z8feREHY

SF 1991, „Schweizer Fernsehen, SF, Schweizermeisterschaften Breakdance, Gurten Bern mit Frankie Freez’, Zed, Monty, Crazy, 1991, coll. Frankie Freez'. http://www.topcam.ch/downloads/HipHopMuseum/Tagesschau_SM_Breakdance-Gurten%20Bern-1991.mp4, https://youtu.be/lKKE3MIcNbc und SRF Archivnummer 2301528, videoarchiv.sfr.ch (Kontext: Breakdance Gurten), HHMS, 2016. Lizenz: "1991 Schweizer Radio und Fernsehen, lizensiert durch Telepool GmbH Zürich.", 2016.

Frankie Freez’ Guayas 1998, „Frankie Freez’ electro- show, Fischermätteli und Guayas, Bern, 1998, coll. Frankie Freez', https://www.youtube.com/watch?v=LPZYBLyebNM

Elektro Rock, movie, UK, 1985, https://www.youtube.com/watch?v=7A2OGtPsujM

Second to none, Trailer of the official Second to None Breakers dvd „The B-Boys Mecenaries“, 2010 (http://bboymercs.com), https://www.youtube.com/watch?v=QNzTTo87YCE



Abbildungen:

Abb.1, „Frank breaking“, coll. Frankie Freez’.

Abb.2"Breakdance. Akrobatik, Tempo, Rhythmus": in Berner Agenda, 20.06.1991, S. 18-21., coll. Frankie Freez’.

Abb.3, „Europameister im Electric- Boogie- Frank Weinberg verrenkt sich als Roboter Frankie Freez’“, Bund, 138. Jahrgang, Nr. 77, 02.04.1987, coll. Frankie Freez’.

Abb.4, „Renegades of Funk“, coll. Frankie Freez’. 

Abb.5, „Frankie Freez’, coll. Frankie Freez’. 

Abb.6, "Zed, Keys et al", Thun, anfangs 80er, coll. Zed. 

Abb.7, "Hip Hop Party", Plakat, Coupole Bienne, 1989, coll. Carrie.

Abb.8, "CH- Fresh 1989" Burgdorf und "CH- Fresh 1990" Bern- Dampfzentrale", coll. Carrie.  

Abb. 9Titelseite Berner Zeitung und "Breakdance. Akrobatik, Tempo, Rhythmus": in Berner Agenda, 20.06.1991, S. 1 und 18-21., Nationalbibliothek Bern, FR 2906, Film Nr. 416,2016, coll. HHMS.      





M.A. phil. hist. I Caroline Montandon, Februar 2016.